Wildkräuter als Nährstoffbombe!

Gemüse ist gesund. Wildkräuter sind gesünder!

Bärlauch, Brennnessel, Giersch, Basilikum, Oregano, Sauerampfer, Löwenzahn. . . so sind ihre Namen.

Wenn man Brennnessel mit Spinat vergleicht, macht ganz klar die Brennnessel das Rennen. Und das, obwohl Spinat von allen Gemüsesorten mit dem Nährstoffgehalt an der Spitze ist.

Komisch, dass wir Wildkräutern keinerlei Beachtung schenken, sie jedoch nebenbei völlig kostenlos auf der Wiese wachsen und von uns Menschen eher als Unkraut bezeichnet werden.

Hier eine Nährstofftabelle aus dem Buch „Lebensmitteltabelle für die Praxis„:

DSC_0055

Viele Rohköstler -und auch- ich integrieren Wildkräuter in ihre Ernährung und die Welt der Wildkräuter ist unendlich vielfältig.

Ob man sich einen Wildkräuter-Obst-Smoothie macht oder einen Wildkräuter-Salat, man sollte in kleinen Mengen beginnen, weil der Körper entgiftet und das sollte man schonend tun.

Um sich ein wenig mit der Kräuter-Welt vertraut zu machen, empfehle ich dir sehr, meine Videos auf youtube anzuschauen oder einen Wildkräuter-Kurs zu besuchen.

 

Wildkräuter-Fastfood

Im Sommer gehe ich alle paar Wochen mit einer Tonne, Handschuhen und einer Schere in den Garten und sammle all das „Unkraut“- die Wildkräuter für den Winter ein. Diese wasche ich zuerst, lasse sie einige Stunden antrocknen, packe sie portioniert und sortiert in Gefrierbeutel und- ab in die Gefriertruhe.

So habe ich im Winter immer meine Packung Wildkräuter für Smoothies oder Wildkräuter-Chips.

Probiert es aus 😉

1. Schritt: Sammle Gundermann, Löwenzahn, Brennessel & Co. Achte darauf, dass du dort sammelst, wo nicht gespritzt wurde und auch keine Tiere unterwegs sind, also nicht gerade am Wegrand pflücken.

2. Schritt: Wasche die Wildkräuter gut ab (wie Salat) und portioniere kleine Bündel. Ich gefriere jede Sorte einzeln ein, also ein Paket nur mit Löwenzahn- und einige Packungen gemixt; eine Mischung aus allen Sorten, die ich so finde.

3. Schritt: in Gefrierbeutel packen und beschriften- einfrieren.

2_1  3_1  4_1

Wenn es dann schneit und im Garten nichts mehr wächst…

dann hole ich ein Päckchen Wildkräuter aus der Gefriertruhe und bereite mir einen Smoothie oder Saft zu 🙂

Einfach die Kräuter mit saisonalem Obst (z.B. Birnen oder Äpfel) mixen, bei Bedarf absieben, lecker.

5_1       6_1       7_1 Kopie

–> Nachtrag Februar 2014

Nachdem ich meinen ersten Wildkräuter-Vorrat schon geplündert habe, kann ich nun aus Erfahrung sagen, dass Wildkräuter zwar eingefrierbar sind- aber nach dem Auftauen nur noch wenig Saft ergeben. Daher stelle ich euch noch Variante B vor, und zwar, die Wildkräuter vorab zu Saft zu verarbeiten UND DANN ALS EISWÜRFEL einzugefrieren 🙂

Das alles in Bildern:

So sehen die, über den Winter eingefrorenen Wildkräuter, aufgetaut aus. Trocken und lasch 🙁

DSC_0099

Daher also die Variante B:

Ich entsafte Wildkräuter frisch! Ebenso entsafte ich auch Süßes (Äpfel, Karotten), denn die Kräuter an sich sind geschmacklich zu intensiv  für Eiswürfel.

DSC_0101 DSC_0100

Beide Saftvarianten werden gemischt. 1/3 Wildkräuter + 2/3 Süßes

DSC_0104 DSC_0102

Zum Schluss in Eiswürfel-Formen füllen, eingefrieren und bei Bedarf dem Getränk beimischen 🙂

DSC_0106 DSC_0105

So sind die Wildkräuter länger haltbar! Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

About the Author:

Ich liebe Essen. Sonne. Barfuß. Vogelzwitschern. Grillenzirpen. Konzerte. Gute Gespräche. Gärtnern. Meer. Wasser. Farben. Neues entdecken. Inspiration. Vertraut sein. Gute alte Werte. Famile. Singen. Rad fahren. Wald. Gesund sein. That´s what makes me happy! Die einfachen Dinge im Leben...alles kostenlos!

Leave A Comment