Barfuß laufen! Der Wald und seine heilende Wirkung…

Der kommende Winter und die immer mehr werdende Dunkelheit machen mir zu schaffen.

Ich würde mich am liebsten für 6 Monate einigeln und erst wieder aus meinem Versteck kriechen, sobald die Sonne mich wieder anblinzelt. Um dennoch in dieser kalten Jahreszeit nicht den Kontakt zu draußen, zur Natur, zu verlieren, gehe ich seit einigen Tagen ganz bewusst barfuß in die Natur. Ein paar Minuten. Das reicht schon. Hauptsache, den Boden mal wieder gespürt, mal wieder gefühlt.

Ich spaziere dann immer in den Wald, ziehe meine Schuhe und meine Wollsocken aus und klettere vergnüglich wie ein kleines Kind auf herumliegende Baumstämme. Endlich mal wieder kindlich und fröhlich fühlen!  Endlich mal wieder sinnlos herumtollen, ohne an die Schwere des Lebens zu denken.

Gerade im Winter passiert es ganz schnell, dass man den Kontakt zu sich selbst verliert. Wir sind aufgrund des Wetters und der Dunkelheit gezwungen, mehr Zeit in unseren Häusern und anderen Bauten zu verbringen. (Außer man liebt den Schnee und kann Ski-fahren.) Dann sind wir umgeben von Wänden und anderen Menschen und das ist für mich auf Dauer leider manchmal die reine Hölle. Da sind wir wieder beim Thema Hochsensibilität.

Meine Fragen an dich heute:

  • Hast du schon einmal Moos gestreichelt? Es ist unglaublich warm und weich! Es riecht gut!

moos streicheln moos

  • Wusstest du außerdem, dass Baumrinden und Laub warm sind? Es fühlt sich wohlig an, auf einem Baum zu sitzen.

laub barfuß auf dem baumstamm

  • Pilze gucken macht Spass! Hast du bemerkt, dass es ganz viele verschiedene, lustig aussehende Pilzarten gibt?

pilze 1 pilze 2

  • An den Pflanzen hängen manchmal faszinierende Tautropfen! Das hat was Magisches! Schon gesehen?

blume 1 blume 2

Das sind alles die kleinen Wunder, die ich heute auf meiner Entdeckungstour durch den Wald erleben durfte. Schön, oder?!

Durch den Kontakt mit der Erde, beim Barfußlaufen, bekomme ich immer wieder Zugang zu mir selbst. Es ist, als würde ich mich dabei wieder finden und spüren können. Nach 5-10 Minuten nacktem Kontakt zur Erde fühle ich mich wieder richtig „geerdet“ und kehre ziemlich beruhigt zurück in meinen Betonbunker, namens „zu Hause“. Ehrlich gesagt, hätte ich manchmal gerne eine Hütte im Wald und würde das gerne mein „zu Hause“ nennen, denn da fühle ich mich zu Hause. Zwischen all den zwitschernden Vögelchen, die im Winter leider auch mehr und mehr verstummen.

Also, wieder zurück in meinem Betonbunker gibt es nun erstmal ein heißes Fußbad mit Lavendel-Duft, hmmmmm. Dazu einen Kamillen-Tee, eine Wärmflasche und den Rest Tapioka-Pudding von heute Mittag. Ich wünsche dir einen schönen Abend und kann dir nur empfehlen:

Wenn es dir schlecht geht, geh in den Wald! Barfuß! Es bringt dich und deine Seele wieder ins Gleichgewicht! Es ist, als würden die ganzen Bäume und das viele Grün all deine Sorgen abwedeln.

Hier noch mein Lieblingsbild von heute. Ein Wunder das keiner sieht:

magic

 

 

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Ich liebe Essen. Sonne. Barfuß. Vogelzwitschern. Grillenzirpen. Konzerte. Gute Gespräche. Gärtnern. Meer. Wasser. Farben. Neues entdecken. Inspiration. Vertraut sein. Gute alte Werte. Famile. Singen. Rad fahren. Wald. Gesund sein. That´s what makes me happy! Die einfachen Dinge im Leben...alles kostenlos!

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